Wie viele Artikel sollte man pro Woche veröffentlichen?

Hast du dir diese fundamentale Frage auch schon mal gestellt? Damit bist du nicht der Einzige. 

Wir selbst haben uns zu diesem Thema auch schon oft Gedanken gemacht, da wir stets bemüht sind, uns in unserem Tun von der Masse abzuheben und vor allem auch positiven ROI zu erzielen.

Da allerdings rund ein Drittel der B2B Marketer ohne gezielte Content Marketing Strategie arbeiten, ist es nicht verwunderlich, dass solche Fragen aufkommen und man dabei in ratlose Gesichter blickt. 

Wer lernt, seine Ressourcen effektiv einzusetzen, um die richtige Zielgruppe zu erreichen, wird auch merken, mit welcher Frequenz man diese am besten im persönlichen Blog targetiert. 

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Wie viele Artikel? => Genug! 

Die einfachste Antwort auf die eingangs gestellte Frage wäre: Es müssen genug Artikel sein, aber auch nicht unnötig mehr. 

Am Ende des Tages betreibst du damit ja ein gewinnbringendes Unternehmen und kein Hobby. 

Mit dieser Antwort wirst du dich aber wohl kaum zufriedengeben, stimmt’s? 

Deswegen sehen wir uns mal einen ähnlichen Artikel dazu von HubSpot an. Darin beschäftigen sich die Autoren ebenso mit dem Thema Blogging und mit welcher Frequenz man es betreiben sollte. 

Während man zuerst eine eher undeutliche “es kommt darauf an”-Antwort vorfindet, gibt HubSpot kurz darauf eine weit aussagekräftigere Aussage dazu ab. 

Kleine Unternehmen sollten 1 bis 4 Mal pro Woche posten, während große Unternehmen täglich oder sogar mehrmals täglich Blogbeiträge veröffentlichen können. 

Bleibt nur die Frage offen, wie hier große und kleine Unternehmen definiert sind. 

Anm: Da HubSpot dafür bekannt ist, mit sehr großen Unternehmen zusammenzuarbeiten, schätzen wir Organisationen mit mehreren Hundert Mitarbeitern in diesem Fall als “groß” ein. 

HubSpot macht zusätzlich einen interessanten Vergleich. Anhand ihres riesigen Datenpools von Kunden stellen sie organischen Traffic und Brand Awareness gegenüber. 

Die (laut Hubspot) angemessene Anzahl neuer Beiträge pro Woche für Organic Traffic und Brand Awareness.
Die (laut Hubspot) angemessene Anzahl neuer Beiträge pro Woche für Organic Traffic und Brand Awareness.

Um organischen Traffic zu erhöhen, sollten kleine Unternehmen laut HubSpot 3 bis 4 Mal pro Woche und große Unternehmen 4 bis 5 mal pro Woche Inhalte veröffentlichen. 

Sind 2 Blogbeiträge pro Woche schon ausreichend? 

Etwas spannender wird die Thematik, wenn man sich den dazu passenden Artikel der Marketing Insider Group durchliest. Hier wird nämlich ganz konkret festgestellt: 

Das Veröffentlichen von Blogbeiträgen 2 bis 4 Mal pro Woche zeigt die größten Resultate, sowohl was den organischen Traffic als auch die Conversions betrifft. 

Zusätzlich findet man in dem Artikel Aussagen darüber, dass mehr Bloggen auch mehr Traffic verursacht. Diese Daumenregel ergibt absolut Sinn, wenn man bedenkt, dass die Verwendung von Keywords egal in welchem Zusammenhang immer eine bestimmte Personengruppe targetiert. Allerdings wird es sich dabei kaum um relevanten Traffic handeln. 

Außerdem meint der Autor auch, dass mehr Publikationen auch die Anzahl der Leads und den Umsatz steigen lassen. Sein Richtwert hierbei sind 2 bis 4 Artikel pro Woche bzw. 11 bis 15 pro Monat. 

Den Daten dieses Artikels zufolge, erhalten Unternehmen, die 4 oder mehr Blogbeiträge pro Woche veröffentlichen, 3,5 Mal mehr Besucher als Unternehmen, die weniger als 1 Mal pro Woche publizieren.

Das bedeutet 4 Mal mehr Input für 3,5 Mal mehr Output. 

Hier stellt sich die Frage, ob sich diese Arbeit wirklich lohnt. Stützt man sich lediglich auf Traffic, ist die Aussage etwas unklar. Erzielt man durch den Traffic aber enorm viele wertvolle Leads, ist es den Aufwand bestimmt wert. 

Solche Daten sind trotz allem mit Vorsicht zu genießen. Schließlich kommt es bei den obigen Aussagen auch immer auf die Ausgangslage des Unternehmens und den dafür aufgewendeten Zeitraum an. 

Wir selbst haben einen Kunden, dessen Traffic wir nach 2 Jahren und mit nur 2 Blogartikeln pro Monat um über 5.000% gesteigert haben. Klar, das Outcome dieses Erfolgs ist groß. Aber die Steigerung ist vor allem deshalb so enorm, weil die Ausgangslage vor 2 Jahren praktisch 0 war. 

Des Weiteren werden im nächsten Abschnitt des Artikels Unternehmensgrößen in Bezug auf die monatlichen Publikationen verglichen. Wobei die 3 bis 4 Veröffentlichungen, die kleinen Unternehmen empfohlen werden, bei einer geringen Anzahl von Teammitgliedern kaum umsetzbar sind. 

Der Artikel gibt ebenso Einblick in die Unterschiede von Blogging bei B2B und B2C und geht in diesem Zusammenhang auch auf Leads ein. 

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Viel Content bringt viel

Viel bringt viel? Eher viel kann viel bringen, muss es aber nicht.

Keine Sorge, wir sprechen hier normalerweise schon in klaren, deutschen Sätzen. Wir möchten mit diesen Aussagen eher Kritik üben. Denn anstatt ganz viel plumpen Content zu erstellen, solltest du dich eher auf für dein Business relevante Themen konzentrieren.

Ohne strategischen, soliden Ansatz wird auch das hochfrequentierte Veröffentlichen von Artikeln nicht viel helfen. 

Die Wahrscheinlichkeit, viele Anfragen aus vielen Content Pieces zu erhalten ist deutlich höher, wenn du deine Zielgruppe kennst und dementsprechend bedeutsame Inhalte veröffentlichst. Dafür folgst du am besten dem Bottom-up-Ansatz

Traffic alleine ist nämlich kaum relevant für deinen Erfolg. Leads, Inbound-Anfragen und Umsatz hingegen schon. 

Professionelles Content Management ist Key 

Content Erstellung ist der wahrscheinlich zeitintensivste Part im gesamten Content Marketing Prozess. 

Laut Daten einer seit 2014 jährlich durchgeführten Umfrage unter Bloggern, dauert das Verfassen eines durchschnittlichen Blogbeitrags im Jahr 2023 ca. 4 Stunden (wobei es sich hier unserer Erfahrung nach um eher kurze Beiträge handelt). 

Dabei sind die Erstellung von Bildern, die Formatierung, die Suchmaschinenoptimierung, die Werbung und andere Aspekte der Veröffentlichung von Inhalten noch nicht berücksichtigt.

Das führt uns wieder zu dem Schluss, dass jedes Unternehmen eine rein für die Content Erstellung verantwortliche Person anstellen sollte. 

Diese Person soll ihre Zeit folgenden Fragen widmen: 

  • Worüber sollen wir schreiben? 
  • In welchem Zeitraum müssen neue Beiträge veröffentlicht werden? 
  • Werden alle Inhalte richtig in die Website eingebettet? 
  • Gibt es Backlinks und funktioniert die Content Streuung

Je nach Belieben kann dies intern im Team geschehen, oder du suchst eine externe Agentur für das Content Management. 

Essentiell dabei ist, dass die Content Erstellung ernst genommen wird und nicht nur nebenbei geschieht. 

Ohne Strategie verschwendest du deine Ressourcen 

Einfach drauf los zu schreiben, um möglichst viel zu publizieren, wird dir nicht den gewünschten Erfolg bringen. 

Allerdings bedeutet es auch nicht automatisch, dass durch Quantität auch die Qualität der Inhalte sinkt. Durch mehr Veröffentlichungen kannst du nämlich auch mehr Feedback von deiner Zielgruppe einholen. Das kann wiederum zu diversen Learnings und schlussendlich qualitativ hochwertigerem Content führen. 

Solange du über die Ressourcen intern oder extern verfügst, um in hoher Frequenz relevante Themen zu behandeln, go for it. 

Alle, denen diese hohe Frequenz der Veröffentlichung nicht möglich ist, sollten sich demnach aber eher auf Qualität stützen und die Quantität etwas reduzieren. Auf alle Fälle solltest du stets dafür sorgen, den strategisch richtigen Ansatz zu verfolgen. 

Wie immer hoffen wir, dass dir dieser Beitrag weitergeholfen hat. Falls du diese Arbeit trotzdem lieber den Profis überlassen möchtest, melde dich gerne bei uns. 

So können wir im persönlichen Gespräch über deine Strategie sprechen und die besten SEO-Maßnahmen für dich ermitteln. 

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