Blog bekannter machen – 3 Schritte zum Nachmachen

Noch so ein Artikel zum Thema wie man seinen Blog bekannter machen kann? Worauf du einen lassen kannst!

Werden hier nur theoretische Beispiele genannt, die aber noch nie jemand in der Praxis erprobt hat? Nope.

In diesem Artikel findest du nur Beispiele, welche ich auch tatsächlich getestet habe und von denen ich weiß, dass sie funktionieren. Natürlich bekommst du auch einige Screenshots für ein besseres Verständnis mit an die Hand.

Wenn in diesem Artikel von “Blog” gesprochen wird, ist im Übrigen kein YouTube- oder Instagram-Blog gemeint. Es geht hier um das gute alte geschriebene Wort. So, wie du es jetzt gerade liest.

Einen Blog kann man auf zwei verschiedene Arten bekannter machen:

  1. Ein bisschen SEO anwenden und auf das Beste hoffen.
  2. Aktiv nach optimalen Möglichkeiten suchen, um neue Artikel zu bewerben.

Suchmaschinenoptimierung ist schön und gut, kann aber nicht alles für dich machen. Von daher lassen wir diese Methode mal außen vor – mehr zu SEO findest du in fast jedem anderen Artikel hier im Blog.

Die Vorbereitung muss stimmen

Bevor wir ans Eingemachte gehen, legen wir noch ein paar Grundvoraussetzungen fest. Du brauchst ein solides Fundament, bevor du einen Blog mehr und mehr bekannt machen kannst.

So ist zum Beispiel eine tiefgründige Recherche das A und O eines guten Artikels. Damit ist allerdings nicht nur eine Keyword Recherche gemeint. Es geht vielmehr um eine umfassende Content Recherche.

Stelle dir bei allen Inhalten – Text, Grafiken, Video oder Audio – die du so findest, folgende Fragen:

  • Was wird im Detail angesprochen?
  • Wie werden die Themen behandelt?
  • Welche Content Formate sind vorhanden?
  • Kannst du etwas verbessern?
  • Hast du eine andere Meinung als alle anderen? (das wäre goldwert!)

Du kannst nicht erwarten, dass dir die Leser aus der Hand fressen, wenn du über Themen schreibst, die sprichwörtlich niemanden interessieren. 

“People don’t know what they want until you show it to them.”
– Steve Jobs

Was für Steve Jobs und den Erfolg von Apple gilt, solltest du dir nicht als Vorsatz für deine Blogartikel nehmen. 

Was gehört zu einer guten Vorbereitung?

Um dich nicht lange bzw. unnötig auf die Folter zu spannen, kommen hier die wichtigsten Punkte für dich in einer Liste zusammengefasst:

  • Tiefgründige Recherche – wie oben erklärt.
  • Ein eigenes Beitragsbild für den Artikel, das im besten Fall zum Thema passt.
  • Der Artikel selbst muss logischerweise so gut wie möglich sein.
  • Ein Account in mindestens einem sozialen Medium (mehr dazu im nächsten Punkt).

Für mehr Infos zum Schreiben eines Artikels empfehle ich dir die Artikel “Wie du einen unwiderstehlich guten Blogartikel schreibst” und “Webseiten Text schreiben – in 5 Schritten zum Erfolg“.

Dort bekommst du das nötige Rüstzeug, um deine Artikel zu verfassen.

Wenn du mit der Vorbereitung fertig bist und der Artikel online ist, kannst du auch schon mit der Bewerbung starten, um deinen Blog laufend bekannter zu machen.

Blog über Social Media bekannt machen

Hier kommen wir zum Pudels Kern. Meiner persönlichen Erfahrung nach gibt es keinen schnelleren (unbezahlten) Weg, einen Blog unter Leute zu bringen, als über Social Media.

Hier kommt es natürlich stark auf deine jeweilige Branche an. 

Mit einem Lifestyle-Blog wirst es über Linkedin schwer haben, in kurzer Zeit neue Leser zu gewinnen. Unmöglich ist selbstverständlich nichts, nur eben etwas schwerer.

Empfehlenswerter wäre es daher, von Anfang an auf die richtige Plattform zu setzen.

Für meinen Fall ist dieses Netzwerk Linkedin. Da SEO und Copywriting so gut wie ausschließlich von Unternehmen gebraucht werden, macht Linkedin als B2B Netzwerk einfach am meisten Sinn.

Blogposts über Linkedin bewerben

Wie in jedem Netzwerk ist es auch hier zuerst einmal wichtig, eine solide Basis an Followern zu haben. Aber keine Sorge, du musst bzw. solltest nicht auf deine ersten 1.000 Follower warten, bis du mit dem Bewerben deines Blogs beginnst.

Folge einfach der Anleitung für “Hardcore Networking” in diesem Artikel hier und du wirst in null Komma nichts eine gute Grundlage haben.

Sobald du einen Blogpost über soziale Netzwerke teilst, wird auch sofort klar, warum ein Beitragsbild wichtig ist. Es ist nämlich dieses Bild, das all deine Follower in ihrem Newsfeed zu sehen bekommen werden.

linkedin blogartikel

Bevor du aber auf “Posten” klickst rate ich dir unbedingt, noch einen spannenden Teaser Text zu verfassen. 

Hier kannst du je nach Stil deines Blogs voll ins Werbegas steigen oder dich ein bisschen zurückhalten. Wichtig ist nur, dass der Text Aufmerksamkeit erregt, neugierig macht und die Leute zum Weiterlesen animiert. 

Wenn du den Text vermasselst, schwächt das nur die Interaktionsrate und damit auch die Reichweite deines Beitrags. Ein guter Teaser hingegen sorgt dafür, dass mehr Leute deinen Blog lesen und im Endeffekt auch einen Kommentar hinterlassen (meistens im Netzwerk statt im Blog).

Übrigens: Zusätzlich gibt es speziell für Linkedin noch einen weiteren Hack, um die Reichweite zu steigern. Im Moment ist es nämlich so, dass der Algorithmus der Plattform geteilte Beiträge und Verlinkungen nach draußen nicht besonders leiden kann.

Um diese Barriere zu umgehen, kannst du wie folgt vorgehen:

  • Screenshot vom Beitragsbild posten.
  • Teaser Text verfassen.
  • Link zu deinem Blog im ersten Kommentar platzieren.
  • Hinweis auf Link im ersten Kommentar im Post selbst ansprechen.
  • Auf “Posten” klicken.

Wenn man den Link zum Blog in den Kommentaren versteckt erkennt der Algorithmus ihn nämlich nicht als “böse” an und man bekommt die gewöhnliche Reichweite.

linkedin blog ansichten

328 Ansichten für einen Blogbeitrag sind natürlich nicht die Welt, aber in jedem Fall mehr, als ich ohne Linkedin bekommen hätte. Zum Zeitpunkt dieses Beitrags hatte ich etwa 400 Follower auf Linkedin. Also weder extrem viel, noch erschreckend wenig.

Trotzdem kein Vergleich zu Google. Bis derselbe Blogartikel in den Suchmaschinen so viel Aufmerksamkeit bekommen hätte, wären Monate vergangen.

Promotion über Facebook Gruppen

Linkedin ist eher nicht so dein Netzwerk? Auch kein Problem. Dann können dir Facebook Gruppen vielleicht besser beim Verbreiten deiner frohen Botschaft helfen.

Glücklicherweise gibt es für jeden Markt schon eine eigene Facebook Gruppe. Egal ob Fitness, Lifestyle, Finanzen oder Business. Es findet sich bestimmt eine passende Gruppe für dein Thema.

Blog über facebook gruppen bekannter machen
Nutze in Facebook die Suchfunktion und wähle dann rechts den Reiter “Gruppen” aus, um fündig zu werden.

Um dir wieder ein Beispiel aus der Praxis zu geben, nehme ich meinen eigenen Blog zur Hand. Ich selbst bin Mitglied in mehreren Unternehmensgruppen auf Facebook. 

Wieder kommt es nur auf deine Zielgruppe an. Es würde keinen Sinn machen, meine Blogartikel in SEO- oder Marketinggruppen zu posten. Dort befindet sich nur meine Konkurrenz und Leute, die das Handwerk selbst beherrschen.

Nachdem du ein paar geeignete Gruppen ausfindig gemacht hast und ihnen beigetreten bist, ist zunächst wieder ein wenig Networking angesagt.

Mit anderen Worten: Bewirb dich nicht sofort selbst, sondern suche dir erst mal ein paar Freunde und mach dich beliebt.

Wer neu in eine Gruppe einsteigt und sofort eigene Artikel und Links postet, darf sich meistens nur über einen sofortigen Rauswurf freuen. Das wollen wir nicht!

Am besten du liest dir vor Eintritt in die Gruppe gründlich die (Benimm-) Regeln durch. So kann es nicht zu Missverständnissen kommen. Und du musst nicht um mögliche Verstöße fürchten.

facebook gruppenregeln für blog werbung beachten

Sobald du dir ein paar Freude unter den Gruppenmitgliedern gemacht hast, kannst du dir erlauben hilfreiche und vor allem relevante Blogartikel zu teilen. 

Aber Achtung! Wirklich nur dann, wenn sie thematisch passen. Plumpe Eigenwerbung funktioniert immer nur kurzfristig. Langfristig stehst du dir damit selbst im Weg.

Die Ergebnisse dazu?

Um zurückverfolgen zu können, ob und wie viel deine Promotion über soziale Netzwerke bringt, brauchst du natürlich einen Google Analytics Account. All die Bemühungen wären schließlich umsonst, wenn du ihre Effektivität nicht messen kannst.

Unter Akquisition bei Soziale Netzwerke siehst du dann schön übersichtlich aufgelistet, die einzelnen Social Media Kanäle, von denen deine Leser auf den Blog gekommen sind.

google analytics sozialen netzwerke

Neben den einzelnen Netzwerken wird dir zudem auch angezeigt, wie viele Seiten pro Nutzer aufgerufen werden (Seiten/Sitzung) und wie lange die Nutzer durchschnittlich auf deiner Seite verweilen.

Das sind wichtige Indikatoren, da sie dir Hinweise dazu geben, über welches soziale Netzwerk – wenn du in mehreren tätig bist – du die besten Ergebnisse einfährst.

Diese Daten musst du nicht unbedingt täglich checken. Aber ich würde auf jeden Fall immer dann einen Blick darauf werfen, wenn du gerade einen neuen Blogbeitrag veröffentlicht hast.

Langweiliger Email Outreach

Warum langweilig? Nun ja, weil die hier erklärte Methode nicht sehr sexy ist.

Es geht nämlich nicht um Massen-Spam, bei dem du dir alle potentiell starken Kontakte so schnell wie möglich verbrennst. 

Stattdessen lernst du hier, wie ich selbst Kontakte aussuche und jeden davon einzeln anschreibe. Ganz ohne Email-Verteiler.

Das ist nicht skalierbar, dafür aber persönlicher – und auch langfristig effektiver. 

Es bringt schließlich nichts, wenn du 1.000 Email-Adressen gleichzeitig anschreibst und dich zurücklehnst, weil du heute “besonders fleißig” warst. Ziele lieber darauf ab, 1.000 Adressen über die nächsten 12 Monate zu kontaktieren.

So bleibt dir genügend Zeit, jedem eine wirklich maßgeschneiderte Nachricht zukommen zu lassen. 

Vergiss nicht: Niemand wird gerne zugespamt!

Das ist die eiserne Regel im Email Marketing. Genauso wie in Facebook Gruppen, musst du deinem Gegenüber etwas Nützliches bringen, ohne sofort etwas im Gegenzug dafür zu verlangen.

Hier meine eigene Vorgehensweise, die du gerne kopieren kannst.

Die Ego Bait Methode

Den Begriff “Ego Bait” habe ich mir (leider) nicht selbst ausgedacht. Übersetzt bedeutet er so viel wie “Ego Köder”. Es geht dabei darum – wie der Name schon verrät – die Menschen mit ihrem Selbstwertgefühl zu ködern.

In der Praxis sieht das Ganze wie folgt aus:

  1. Du verfasst einen Artikel zu einem bestimmten Thema.
  2. Dann recherchierst du nützliche Infos/Quellen von anderen Leuten, welche wertvolle Partner für dich wären.
  3. Baue einen Link zu deren Webseite an eine passende Stelle im Artikel ein und erwähne sie namentlich im Artikel. (Hier ist es essentiell, dass die Erwähnung nicht künstlich wirkt!)
  4. Schreibe ihnen eine Email, in der du sie auf die Erwähnung aufmerksam machst.
  5. Warte auf ihre Antwort.

Die Schritte sind einfach erklärt. Ihre Umsetzung kann hingegen manchmal frustrierend sein, weil sich die Recherche nicht immer als super easy herausstellt.

Du könntest natürlich auch Schritt 1 und 2 vertauschen und zuerst nach potentiellen Partnern suchen, um anschließend einen Artikel um sie herum zu formulieren.

Davon halte ich persönlich aber eher wenig. Ich schreibe lieber über relevante und gut recherchierte Themen und baue die Kontakte im Nachhinein ein. So wirkt alles viel natürlicher.

Wichtig ist auch, dass du nur Leute bzw. Webseiten erwähnst, die selbst hochgradig wertvolle Inhalte bereitstellen. Deine Leser sind das Wichtigste für den Blogartikel, nicht deine eigenen Interessen!

Du bist dir nicht sicher, wie du so eine Email verfassen solltest?

Kein Ding. Orientiere dich gerne am folgenden Screenshot.

email outreach vorlage

Wie du siehst, muss es kein fürchterlich langer Text sein. Darüber hinaus, schmiere ich dem Empfänger auch nicht übertrieben viel Honig ums Maul. Das würde schon wieder zu laut nach Spam schreien.

Stattdessen spreche ich die Dinge direkt so aus, wie ich sie mir denke. Authentizität ist eben King.

Wichtig: Gib den Menschen beim Ego Bait auch immer die Möglichkeit, der Erwähnung zu widersprechen!

In meiner eigenen Outreach Email schreibe ich jedes Mal dazu, dass sie nur Bescheid geben müssen, falls sie nicht mit der Erwähnung einverstanden sind. In diesem Fall würde ich die Verlinkung sofort wieder entfernen.

Für gewöhnlich hat aber niemand etwas gegen kostenlose Werbung. Ganz im Gegenteil. Die Menschen freuen sich, dass sie jemand entdeckt hat und sie für wichtig genug empfindet, um auf sie aufmerksam zu machen.

antwort outreach email

Dem ist nichts mehr hinzuzufügen. Eine nette und höfliche Outreach Email kann Wunder bewirken und zu starken Partnerschaften führen.

Die Technik funktioniert deshalb so gut, weil du dem Empfänger zeigst, dass du ohne sein Wissen schon im Voraus etwas für ihn getan hast. Psychologisch betrachtet ist es darum schwer für Menschen, nicht auch im Gegenzug etwas für dich tun zu wollen.

Dieses Prinzip nennt sich Reziprozität. Hier ein Video vom legendären Robert Cialdini, in dem er es erklärt…

Falls dir klassischer Outreach via Emails zu langweilig bzw. zu langsam sein sollte, ist womöglich die nächste Methode passender für dich.

Mit Google Ads Traffic auf den Blog leiten

Diese Methode ist eher für diejenigen gedacht, die etwas mehr Budget zur Verfügung haben. Im Gegensatz zu SEO funktionieren bezahlte Klickanzeigen schließlich über Nacht

Der Nachteil besteht auf der anderen Seite darin, dass man mit Blogartikel für gewöhnlich nicht sofort Umsatz macht. Sie dienen eher dazu, die Leser zu informieren und dein Unternehmen bekannter zu machen.

Un pure Informationen kommen in einem Blogartikel am besten an. Laut Ergebnissen der Economist Group hatten 71% der Befragten kein positives Erlebnis mit dem Content, der zu verkäuferisch wirkt.

Geld dafür auszugeben, nur damit jemand deine Inhalte liest und sich informiert, wirkt da etwas kontraproduktiv. 

Sofern deine Inhalte aber großartig und einzigartig sind, kann es auch gewisse Vorteile bringen, über Google Ads Traffic zu generieren:

  1. Du beschleunigst die Bekanntheit deines Blogs.
  2. Bei guten Inhalten steigerst du die Wahrscheinlichkeit, schneller Backlinks zu generieren (das stärkt wiederum dein Ranking).
  3. Mehr Leser führen zu mehr Shares in den sozialen Netzwerken.
  4. Trotz geringer Wahrscheinlichkeit, kann es trotzdem passieren, dass Leute über einen Artikel sofort bei dir Kunde werden.

So schaltest du Google Anzeigen für deinen Blog

Ich gehe an dieser Stelle mal davon aus, dass du den Artikel bereits verfasst hast und auch schon im Besitz eines Google Ads Kontos bist. (Über diesen Link kannst du das nachholen.)

Für die Bewerbung eines einzelnen Blogbeitrags würde ich auch eine alleinstehende Kampagne starten. Auf diese Weise, können alle Ergebnisse ohne Probleme gesondert ausgewertet werden.

Übrigens: Zu Google Ads zählt natürlich wesentlich mehr, als nur die Anzeigen im Suchnetzwerk. Du kannst hier auch Banner Ads auf allen möglichen Webseiten schalten.

Im Folgenden sind allerdings ausschließlich die gewöhnlichen Anzeigen im Google Suchnetzwerk gemeint, um wirklich nur die Leute auf den Artikel aufmerksam zu machen, die nach dem jeweiligen Thema suchen.

Eine Kampagne aufzusetzen ist per se kein allzu kompliziertes Unterfangen. Zumal Google selbst dich bei der Hand nimmt und durch den gesamten Prozess führt.

Kritisch wird es erst bei der Auswahl der richtigen Keywords. Hier kommt dir die tiefgründige Recherche noch vor dem Verfassen deines Artikels zugute. Dank der Recherche weißt du bereits, nach welchen Themen potentielle Leser/Kunden Ausschau halten.

Biete aber nicht blind auf jedes Keyword, das relevant sein könnte. Von sogenannten Money-Keywords hältst du dich hier besser fern. Diese haben zu hohe Klickpreise, als es für nicht-kommerzielle Inhalte wie Blogartikel sinnvoll wäre.

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Für den Anzeigentext musst dir hier keine großen Gedanken machen. Du kannst buchstäblich den selben Text nehmen, der auch in deinen Metadaten zu finden ist. Der Titel muss nichts aktiv verkaufen, sondern Neugierde wecken und zum Weiterlesen animieren – erinnern wir uns, an den Teaser Text für Social Media.

Zum Abschluss musst du dir noch Gedanken darüber machen, wie lange du die Kampagne eigentlich laufen lassen möchtest. 

Mit einem kleinen monatlichen Budget kannst du für ein stetiges “Grundrauschen” über einen längeren Zeitraum sorgen. Das würde aber auch nur Sinn machen, wenn der Blogartikel wirklich phänomenal gut ist. 

Ansonsten würde ich dir empfehlen, nur so lange Traffic einzukaufen, bis der Artikel von alleine gute Positionen in Google eingenommen hat bzw. Backlinks gewonnen hat.

Es wäre besser, dir vor der Kampagne ein klares und messbares Ziel zu überlegen, damit du die Kampagne abschalten kannst, sobald dieses erreicht ist. Sonst wirfst du nur unnötig Geld zum Fenster raus.

Ein paar messbare Ziele für deine Google Ads Kampagne könnten sein:

  • 3 natürliche Backlinks von Webseiten mit mittlerer Domain Authority
  • 10 Shares von Lesern in sozialen Netzwerken
  • 1 neuer Kunde, der über den informativen Blogartikel gekommen ist (als Ziel eher nicht zu empfehlen)
  • 20 neue Email Subscriber, die über diese Kampagne gekommen sind
  • 5.000 Impressionen der Ads für den Blogbeitrag

Mache dir Gedanken dazu, welches Ziel WIRKLICH relevant ist und dich voran bringt, bei dem du aber nicht zu lange im Dunkeln tappst oder Geld verprasst.

Fazit

Machen wir uns nichts vor! Einen Blog bekannter zu machen passiert nicht mal so ganz nebenbei. Es ist mitunter mühsame und zermürbende Arbeit, bis man die ersten treuen Fans für sich gewonnen hat.

Und selbst danach hört die Arbeite nicht auf. Das einzige Mittel, dass dagegen hilft, ist “immer weitermachen”. Nur so kann man genügend Erkenntnisse sammeln und gegebenenfalls andere Richtungen einschlagen.

Für einen Jumpstart kannst du natürlich jederzeit auf bezahlte Werbeanzeigen zurückgreifen. Zwar wurde in diesem Artikel nur auf Anzeigen im Google Suchnetzwerk eingegangen, aber das online Advertising Spektrum enthält natürlich noch weiter Möglichkeiten.

Zum Beispiel könntest du deinen Blog mittels Anzeigen in Social Media oder Programmatic Advertising bekannter machen. Hier gilt nur dieselbe Regel, wie bei Google Adwords. Stelle zuvor sicher, dass die Werbung einem bestimmten Zweck dient und du sie rechtzeitig abschaltest, sobald ein messbares Ziel erreicht ist.

Wenn du den Tipps aus diesem Artikel folgst, kannst du beobachten, wie dein Blog nach und nach an Bekanntheit gewinnt. Da es sich um Methoden handelt, die ich selbst nutze, weiß ich auch, dass sie funktionieren.

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