6 Tipps für kostenlose Werbung

Nicht jeder hat ein riesiges Werbebudget zur Verfügung. Vor allem kleine Unternehmen, die noch am Anfang stehen und EPUs sind konstant an Methoden zur kostenlosen Werbung angewiesen.

Deshalb findest du hier 6 Tipps für kostenlose Werbung an die du (mit hoher Wahrscheinlichkeit) noch nicht gedacht hast. Ein paar davon sind richtig ausgefallen, andere wiederum schon fast langweilig.

Aber alle haben das Potenzial, dich als Firma bekannter zu machen.

Wenn in diesem Artikel das Wort “kostenlos” fällt ist nur gemeint, dass dir die Werbung kein Geld kostet. Zeit und Energie musst du hier aber aber auf jeden Fall investieren. Ganz ohne etwas hineinzustecken, wäre es doch schon etwas zu einfach.

Nebenbei bemerkt: Ein paar der hier angesprochenen Ideen findest du auch im Artikel “19 Wege um neue Kunden zu gewinnen”. 

Dort wird auch auf bezahlte Werbung aller Art eingegangen.

Tipp 1: Sich zum Narren machen

Klingt jetzt vermutlich etwas unattraktiver, als es eigentlich ist. Gemeint ist damit, dass du öffentliche PR Aktionen veranstaltest, die die Menschen unterhalten. 

Wenn du zum Beispiel einen kleinen Friseursalon besitzt, könntest du einfach ein paar Flyer an Fußgänger austeilen. Daran wäre aber rein gar nichts besonders, geschweige denn für die Presse erwähnenswert. (Außerdem würden dir die Flyer wieder bares Geld kosten.)

Wenn du dich hingegen mit einem Sessel mitten in die Fußgängerzone platzierst und einem Freiwilligen (sollte ein eingeweihter Bekannter sein) öffentlich die Haare schneidest, erregt das bei Weitem mehr Aufmerksamkeit. 

Oder wann hast du das letzte mal etwas Ähnliches erlebt?

Vorausgesetzt, du trägst auch Kleidung auf der dein Firmenlogo gut sichtbar ist und weißt dich gut zu präsentieren, werden bestimmt ein paar Fotos von deiner Aktion im Internet verbreitet.

Das Beispiel reicht dir noch nicht?

Alles klar, hier kommt noch eines:

Angenommen, du hast einen online Shop für Fashion-Artikel (könnte praktisch auch alles andere sein). Leg dir ein auffälliges Kostüm zu oder einfach ein Outfit in knalligen Neonfarben und laufe damit bei Veranstaltungen wie Marathons – oder kürzeren Strecken, wenn dir 42 Kilometer zu viel sind – mit. 

Deine Kostümierung muss selbstverständlich unbedingt Logo und Namen deines online Shops beinhalten. Andernfalls wäre deine gesamt Aufmachung umsonst.

Quelle: GIPHY

Nimm dir ein Beispiel an anderen großartigen PR Aktionen. Organisationen wie Greenpeace sind Meister darin, mit einzelnen Kampagnen große Anstürme der Presse auf sich zu locken.

Ein weiteres Beispiel wäre die Unternehmerlegende Richard Branson. Der Engländer ist bekannt dafür, mit waghalsigen Stunts die Aufmerksamkeit der Massen auf neue Produkte und Firmen zu lenken. Hierzu muss aber gesagt werden, dass sehr viele seiner PR Aktionen auch einen Haufen Geld kosteten.

Wichtig bei Öffentlichkeitsarbeit ist, sich selbst nicht zu ernst zu nehmen.

Solltest du Probleme damit haben, dass Menschen über dich lachen (in den meisten Fällen ist das der Sinn und Zweck der Aktion), dann lass die Sache lieber bleiben.

Tipp 2: Facebook Gruppen

Nicht so der Fan von direkter Öffentlichkeit?

Auch nicht weiter schlimm. Zum Glück gibt es ja noch die sozialen Netzwerke, die eine Light-Version von Öffentlichkeit erzeugt haben.

Facebook eignet sich mit seinen Gruppen hervorragend dafür, kostenlos Werbung zu machen. 

Laut Facebook gibt es über 10 Millionen Gruppen, die monatlich von satten 1,4 Milliarden Menschen genutzt werden.

Mittlerweile gibt es schon Facebook Gruppen zu allen möglichen Themen. Für dich besteht die Herausforderung also nur noch darin, die richtige für deine Branche zu finden und dieser beizutreten.

Anschließend kannst du laufend auf dich und deine Firma aufmerksam machen.

Es gelten dabei aber 2 eiserne Regeln:

  1. Produziere keinen Spam!
  2. Halte dich an Regel 1!

Mit Spam ist alles gemeint, was niemandem in der jeweiligen Gruppe einen Mehrwert bietet. Vermutlich weißt du schon, über welche Art von Beiträgen ich hier spreche. Die Posts, die immer nur “Ich, Ich” schreien und sonst nichts…

testkunden gesucht
Hier ein Beispiel, wo in einer Gruppe immer wieder mit derselben Masche vorgegangen wurde.

Damit machst du niemanden glücklich und erzielst nur einen Rauswurf aus der Gruppe.

Dein Ziel sollte sein, den Gruppenmitgliedern mega wertvolle Informationen zu geben. Wie bei allem in der Werbung, darfst du dich nicht auf dich, sondern auf deine Zielgruppe fokussieren!

Hier ein paar Beispiele zu Beiträgen, welche ich regelmäßig in Gruppen poste:

pm facebook post

In der Gruppe befinden sich Selbstständige aus Niederösterreich (wo auch ich stationiert bin) aus allen möglichen Branchen. Einige von ihnen haben eine eigene Webseite und können stark von regelmäßigen SEO und Copywriting-Tipps profitieren.

Vielleicht fragst du dich an dieser Stelle vielleicht, was es denn bringen soll, nur gratis Tipps in eine Gruppe zu posten?

In dem Fall habe ich gute Nachrichten für dich. Durch deine tollen Infos und Interaktionen mit Gruppenmitgliedern am laufenden Band, wirst du zwangsläufig als Go-to Person für dein Thema angesehen.

Früher oder später suchen Leute in der Gruppe nach Anbietern wie dir. Und dann darfst du dich über Empfehlungen einiger Mitglieder für dich freuen. Wie wir wissen, ist nichts so effektiv, wie freiwillige unabhängige Empfehlungen.

Außerdem kommt es häufig vor, dass ich direkt Anfragen im Facebook Messenger von Gruppenmitgliedern bekomme, die regelmäßig meine Beiträge lesen.

Warum sollte sie auch zu einem anderen Experten gehen, den sie nicht kennen, wenn doch schon jemand in ihrer “greifbaren Nähe” ist, zu dem sie schon etwas Vertrauen aufgebaut haben?

Dein Ziel sollte es sein, durch deine gratis Infos in der Gruppe, zu diesem vertrauenswürdigen Experten zu werden.

Dieselbe Vorgehensweise wie in Facebook Gruppen funktioniert eigentlich auch in anderen Netzwerken wie beispielsweise Linkedin. Das wäre genauso kostenlose Werbung für dich und dein Unternehmen.

Hier wurde speziell nur auf Facebook Gruppen eingegangen, weil sowieso schon jeder zweite Blog da draußen über Social Media im Allgemeinen spricht. Und hier sollten doch jene Maßnahmen erwähnt werden, an die du noch nicht gedacht hast.

Tipp 3: Kooperationen

Mit Kooperationen ist in diesem Fall alles für dein Business gemeint, dass andere Personen involviert, die deine Zielgruppe besitzen. Makro Influencer auf Social Media kannst du dir in der Beziehung aber sparen, da diese in der Regel nicht kostenlos für dich werben.

Hier ein paar praktische Beispiele, damit du weißt, wie Kooperationen aussehen können. Du wirst sehen, dass Kooperationen auch absolut old school und offline ablaufen können. Die Herausforderung besteht lediglich darin, den für deine Firma geeignetsten Weg zu finden.

Beispiel 1:

Du führst einen Malerbetrieb mit Tradition. Schon dein Großvater war Maler und du nimmst dieses Erbe stolz an. Als geborener Geschäftsmann bist du ständig auf der Suche nach neuen Möglichkeiten, um deinen Betrieb weiter auszubauen.

Eine top moderne Website hast du bereits. Aber das reicht dir noch nicht. Schließlich bringt einem die beste Webseite nichts, wenn niemand über ihre Existenz Bescheid weiß.

Da du immer auf dem neuesten Stand der Dinge bist, bist du dir auch über den Podcast-Trend im Klaren, der gerade stattfindet. Nach kurzer Recherche findest du ein paar geeignete kleinere Podcasts von Leuten, die Handwerksbetriebe interviewen. Ein gefundenes Fressen sozusagen.

Du fragst bei allen mal höflich nach, ob sie auch traditionsreiche Malerbetriebe vorstellen würden. Immerhin bekommt man selten von einem Maler Einblicke in seinen Beruf per Podcast.

Zwei davon beißen an und stellen dich in einer eigenen Sendung vor. Neben der Vorstellung deiner Firma bietest du auch ein paar lustige Geschichten aus dem Maleralltag und nützliche do-it-yourself Tipps für die Selbermacher.

All das führt zu mehr Bekanntheit deines Unternehmens und hat dich keinen einzigen Cent gekostet.

Beispiel 2:

Als Webdesigner hat man es nicht immer leicht (aber wer hat das schon?). Es gibt da draußen nicht gerade eine Knappheit an Leuten, die diesen Service anbieten. Ohne viel Kapital an neue Kunden zu kommen erscheint da schon beinahe wie ein Wunschtraum.

Zum Glück besitzt du etwas, das vielen anderen ewig verwährt bleibt: Kreativität.

Nachdem du dir Gedanken darüber gemacht hast, wer die gleiche Zielgruppe wie du besitzt, mit dir aber nicht in Konkurrenz steht, fällt es dir wie Schuppen von den Augen.

Steuerberater, Anwälte oder Versicherungsmakler. Als diese Leute haben täglich mit den verschiedensten Unternehmern zu tun. Und einige von diesen Unternehmern können bestimmt eine neue Webseite gebrauchen.

Mit Steuerberatern und dergleichen Kontakt aufzunehmen kann sich als tricky herausstellen. Mit manchen musst du indirekt eine Beziehung über soziale Netzwerke aufbauen. Andere lernst du erst kennen, wenn du dich persönlich von ihnen zum Thema XY beraten lässt (übrigens eine super Methode, um gleich auf deine Profession zu sprechen zu kommen).

Du könntest auch in den sauren Apfel beißen und ein paar Juristen eine gratis Webseite für ihre Kanzlei gestalten. Das ist zwar wesentlich mehr Aufwand für dich, allerdings stünden sie dann auch gewissermaßen in deiner Schuld und schieben dir den ein oder anderen Mandanten zu.

Beispiel 3:

Nichts erfüllt dich mir mehr Freude, als zufriedene Gäste, die glücklich dein griechisches Restaurant verlassen. Während dein Abendgeschäft gar nicht besser laufen könnte ist zu Mittag und am frühen Nachmittag nur tote Hose.

Und das obwohl du eigentlich in einer guten zentralen Lage zuhause bist.

Du beschließt aktiv dagegen vorzugehen. Über die nächsten Tage und Wochen klopfst du bei mehreren Firmen in deiner Umgebung an und bietest ihnen an, dass ihre Mitarbeiter kostengünstig bei dir herrlich frische Mittelmeerküche genießen können – zu einem unschlagbaren Freundschaftspreis.

Um das kontrollieren zu können teilst du kleine Essensbons aus. Schließlich müssen sich die Mitarbeiter auch zu erkennen geben können.

Der Plan geht auf. Viele der Mitarbeiter der umliegenden Unternehmen wussten zuvor noch gar nicht, dass dein Restaurant auch Mittags geöffnet hat.

Ab jetzt stehst du dir die Beine zu dieser Tageszeit nicht mehr in den Bauch, sondern bekochst neue begeisterte Gäste.

Und das alles hat wieder einmal nur deine Zeit in Anspruch genommen.

Quelle: GIPHY

Tipp 4: Suchmaschinenoptimierung

Ja gut, davon haben die allermeisten schon mal etwas gehört – zumindest wenn man sich andere Beiträge hier im Blog mal so durchliest (darum mache ich es auch kurz).

Suchmaschinenoptimierung (= SEO) sorgt dafür, dass deine Webseite bei Google auf die erste Seite kommt. Dadurch werden mehr Leute auf deine Webseite bzw. dein Unternehmen aufmerksam und können zu zahlenden Kunden werden.

Das schöne an Suchmaschinenoptimierung ist, dass sie dir kein Geld kostet, wenn du sie selbst in die Hand nimmst. Von Keyword Recherche über SEO Texte bis hin zum Linkbuildung bleibt alles in deiner Kontrolle und du musst Google nichts dafür bezahlen.

Je nachdem, in welcher Branche du tätig bist, kann es länger oder kürzer dauern, bis deine SEO Maßnahmen greifen. Die Geduld macht sich längerfristig aber bezahlt, da dich – wenn du es richtig angehst – niemand so schnell wieder von den ersten Plätzen in der Suchmaschine verdrängt.

Tipp 5: Hardcore Networking

Damit sind keine offline Netzwerk-Veranstaltungen gemeint, sondern aktives Networking über das Internet. Und zwar richtig aktiv – sonst würde nicht der Ausdruck “Hardcore” fallen.

Dieser Tipp ist wohl mein persönlicher Favorit, weil er sowohl einfach genial, wie auch genial einfach ist. Du brauchst für Hardcore Networking nichts anderes als einen Computer bzw. ein Smartphone und eine Internetverbindung. Also zwei Dinge, die in der westlichen Welt schon so ziemlich jeder besitzt.

Zuerst suchst du dir ein Netzwerk aus, worüber du deine Zielgruppe bestmöglich erreichen kannst.

Dazu zählen zum Beispiel:

  • Twitter
  • Instagram
  • Linkedin
  • Facebook
  • Blogs

Vorwiegend sind es soziale Netzwerke. Es ist essentiell, dass es eine Plattform ist, bei der man mit dem Ersteller der jeweiligen Inhalte kommunizieren und ein Austausch stattfinden kann.

Über Xing ist das zum derzeitigen Zeitpunkt beispielsweise nicht möglich – deswegen solltest du im B2B Bereich lieber auf Linkedin ausweichen.

Als nächstes freundest du dich mit Leuten an, die entweder selbst zu deiner Zielgruppe gehören oder Einfluss auf diese haben. Abonniere ihre Kanäle, vernetze dich mit ihnen oder folge ihnen. Wichtig ist nur, dass du regelmäßig neue Beiträge siehst.

Ab da fängt der Spaß an. Hinterlasse hinter möglichst vielen Beiträgen einen Kommentar. Aber keinen “Hey, guter Post”-Müll, sondern richtige Kommentare, die zeigen, dass du tatsächlich über das Gesagte nachgedacht hast.

Nachdem du deinen eigenen Feed abgearbeitet hast, knöpfst du dir die Suchfunktion vor. Von Twitter bis Linkedin hat jedes Netzwerk eine Suchfunktion, über die du neue Beiträge von Fremden findest.

Dort treibst du dann das gleiche Spiel nochmal. Immer schön weiter kommentieren.

Nebenbei solltest du ab und an – zumindest 2x pro Woche – einen eigenen Beitrag posten. Schließlich musst du den Leuten auch die Chance geben, sich zu revanchieren.

Du wirst staunen, was du innerhalb kürzester Zeit für Nachrichten in dein Postfach zugeschickt bekommst, wenn du für 1-2 Stunden täglich bei Leuten einen Kommentar hinterlässt.

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Genauso mache ich es auch auf Linkedin und mein Netzwerk sowie meine Bekanntheit werden dadurch kontinuierlich ausgebaut. 

Es spielt dabei übrigens absolut keine Rolle von wo du anfängst. Egal, ob du schon ein paar hundert Follower hast oder 0. Hardcore Networking funktioniert immer, weil wir Menschen uns freuen, wenn sich jemand für uns und unsere Beiträge interessiert.

Nebenbei bemerkt: Ein einfaches “Like” zählt nicht! Du musst schon einen durchdachten Kommentar hinterlassen.

Nur Liken kann jeder und lässt dich nicht von der Masse hervorstechen. Wie oft bekommt man schon einen Kommentar von einem Fremden, der zeigt, dass unsere Beiträge wirklich irgendwo angekommen sind?

Siehst du? Deswegen musst du kommentieren, statt nur zu liken!

Tipp 6: Gewinnspiele veranstalten

Wer von uns bekommt denn nicht gerne etwas geschenkt?

Und gerade weil wir Geschenke so sehr lieben, eignen sich Gewinnspiele – mit Maß und Ziel eingesetzt – ganz besonders, um deine Bekanntheit wie ein Lauffeuer zu verbreiten.

Je nachdem, um was für ein Unternehmen es sich bei dir handelt machen verschiedene Arten von Gewinnspielen mehr oder weniger Sinn.

Verpacken wir das Ganze wieder in ein paar praktische Beispiele.

Beispiel Gastronomie:

Dein Burgerladen läuft irgendwie nicht so recht an. Die wenigen Kunden, die kommen staunen zwar von den Gerichten, aber irgendwie kommen kaum Neukunden. 

Das soll sich jetzt ein für alle mal ändern. 

In einem coolen Blogbeitrag lernst etwas über Methoden für kostenlose Werbung (viel Kapital steht dir nicht zur Verfügung). Du beschließt, dass die Idee mit den Gewinnspielen für dein Geschäft interessant klingt.

Um auf Nummer ganz sicher zu gehen, bist du großzügig und verschenkst im Gewinnspiel einen Gutschein für 10 gratis Burger. 

Damit die Sache jetzt auch noch richtig Fahrt aufnimmt, filmst du ein kurzes Video von deinen phänomenalen Burgern. Im Video erklärst du außerdem die Teilnahmebedingungen für das Gewinnspiel.

Jeder, der mitmachen will, muss das Video auf Facebook und Instagram (dort laufen derartige Gewinnspiele nämlich am besten) liken und eine Person im Kommentar verlinken, mit der er in den Burgerladen kommen würden. Der Gewinner wird dann zufällig aus allen Teilnehmern ausgelost.

Von hier an ist das Gewinnspiel praktisch ein Selbstläufer. Aber wer kann es den Burgerenthusiasten auch übel nehmen?

Bei einem solch großzügigen Geschenk machen sogar jene Menschen begeistert mit, die in der Regel nicht so oft Burger essen.

Mit jedem Kommentar steigt die Reichweite deines Gewinnspiels und damit auch die Bekanntheit deines Lokals. 

Beispiel Zahnarzt:

Zahnärzte müssen sich für gewöhnlich nicht allzu große Sorgen um neue Patienten machen. So sieht es zumindest von außen aus. Wer allerdings als angehender Zahnarzt eine neue Praxis eröffnen will, muss sich genauso mit Marketing und Patientenakquise beschäftigen.

Du bist davon überzeugt, dass nicht nur die Gesundheit, sondern auch das Aussehen der Zähne wichtig für deine Patienten ist.

Aus diesem Grund beschließt du, ein kostenloses Zahnbleaching im Rahmen eines Gewinnspiels zu verschenken. Die Aktion dient dazu, einen Gewinner glücklich zu machen und natürlich, um dir als Zahnarzt einen Namen zu machen.

Die Teilnahmebedingungen sind einfach: Jeder Interessent muss dir lediglich in Facebook oder Instagram ein Foto von sich und seinem bezaubernden Lächeln schicken. Dazu eine kurze Nachricht, warum gerade jener Interessent ein kostenloses Zahnbleaching möchte.

Ein Gewinnspiel, bei dem Selfies geschickt werden müssen ist eher selten. Das macht deine Praxis und deinen Namen dafür umso interessanter.

Damit kannst du dich demnächst sicher über einige neue Gesichter in deiner Praxis freuen.

Beispiel Immobilienmakler:

Es gibt nicht gerade wenig Immobilienmakler auf dem Markt. Von kleinen selbstständigen Einzelkämpfern bis hin zu großen Institutionen wie Remax ist der Immobilienmarkt hart umkämpft.

Ein paar Tipps zu kostenlosem Marketing kommen dir da ganz gelegen. Aber ist ein Gewinnspiel für Immobilienmakler überhaupt möglich?

Und ob es das ist. Makler müssen nämlich sehr viel mehr können, als nur eine Haustür aufsperren. Sie müssen den Wert einer Immobilie ermitteln, um so die Verkäufer vor möglichen Verlusten zu schützen.

Hier setzt du an.

Du verlost mit einem Gewinnspiel eine Wertermittlung der Immobilie. Natürlich ohne, dass die Eigentümer einen Vertrag mit dir abschließen müssen. Dir geht es um reinen Mehrwert und mehr Bekanntheit.

Bei der Vorgehensweise kannst du es über Social Media machen, wie im Beispiel des Burgerladens von oben.

Du könntest aber auch eine Email an deine Abonnenten – sofern du eine Abonnentenliste hast – schicken und sie darum bitten, die Email an Interessenten weiterzuleiten.

In der Regel funktionieren Gewinnspiele über soziale Netzwerke allerdings am besten, weil es hier kaum Barrieren für die Teilnahme gibt und alles mit höherer Dynamik passiert.

Fazit zu kostenloser Werbung

Im Großen und Ganzen kommt es bei kostenloser Werbung vor allem auf eine Sache an: Kreativität!

Wege zu finden, an die andere nicht denken oder die anderen vielleicht nicht zusagen (z.B. sich in der Öffentlichkeit präsentieren), erfordert mehr Kreativität als normale bezahlte Werbung. 

Dafür kann es sich für dich im Nachhinein umso mehr bezahlt machen.

Viele der Strategien funktionieren hervorragend in Kombination miteinander. So kannst du deine öffentlichen Stunts und PR Gags auch in sozialen Netzwerken wie Facebook Gruppen teilen. Das macht dich wiederum bei kleinen Influencern bekannter und der Stein gelangt langsam ins Rollen.

Bestimmt war hier der ein oder andere Tipp zur kostenlosen Werbung dabei, an den du noch nicht gedacht hast und den du in Zukunft auch für dein Unternehmen nutzen kannst.

Selbst, wenn du ein größeres Marketingbudget zur Verfügung hast und eigentlich nicht auf gratis Maßnahmen angewiesen bist, kann die ein oder andere Low Budget Aktion nicht schaden.

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